Labor - technische Anforderungen
Sie haben die Möglichkeit, mit einem externen Labor über PATFAK zu kommunizieren.
Mit diesem Artikel möchten wir Sie über die technischen Anforderungen der Labordatenschnittstelle in PATFAK informieren und Ihnen einige Informationen zur Einrichtung der Schnittstelle geben.
Um die Laborwerte Ihrer Aufenthalte in elektronischer Form zu erhalten und in PATFAK einlesen zu können, benötigen Sie zusätzlich eine Software Ihres Labors, mit der die eingehenden Laborberichte abgerufen und zum Einlesen in PATFAK bereitgestellt werden.
In PATFAK können Dateien im LDT-Format eingelesen werden. Die meisten Labordienstleister bieten dieses Dateiformat an.
Bevor die Schnittstelle in PATFAK eingerichtet und konfiguriert werden kann, benötigen wir eine Testdatei von Ihrem Labordienstleister, die möglichst viele Werte beinhaltet. Informationen aus dieser Datei werden für die Konfiguration in PATFAK benötigt.
Der technische Transfer, d.h. die Abholung der Daten vom Labor, ist Ihrerseits mit Ihrem Labordienstleister zu vereinbaren und einzurichten. Die meisten Labore liefern dafür einen Abhol-Client, der vom Labordienstleister mit Ihrer IT konfiguriert wird.
Die LDT-Dateien werden dann in einen Übergabeordner transferiert. Auf diesen Ordner benötigen die PATFAK-Benutzer komplette Rechte. Der Ordner wird im Rahmen der Konfiguration der Schnittstelle angelegt.
Das Einlesen der von der Labor-Software bereitgestellten Laborberichte übernimmt das PATFAK Data Interface (PDI). Hinweise hierzu finden Sie im Artikel PDI Einstellungen.
Neben dem Aktivieren des PDI für den Laborabruf sind zudem Konfigurationen für das Labor vorzunehmen. Hinweise hierzu finden Sie in den Artikeln Laborpartner, Laborprofile, Labormaterialien und Laborwerte.
Die Einrichtung der Labordatenschnittstelle und eine Kurzeinweisung zur Verarbeitung der eingehenden Dateien werden in der Regel online durchgeführt. Danach kann die Labordatenschnittstelle genutzt werden.